Jochen Amme

Der Autor und Sammler (Jg.1935) studierte Architektur und Rechtswissenschaften und beschäftigt sich neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt seit Jahrzehnten mit dem Thema “Historische Bestecke“ in seiner ganzen Breite und Vielfalt von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Postmoderne.

Vor allem durch seine zahlreichen Publikationen, aber auch durch zahlreiche Vorträge (20.Kunst & Antiquitätenmesse Hannover, Museum für Angewandte Kunst Köln, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Kunstgewerbemuseum Berlin, Kestner Museum Hannover, Deutsches Klingenmuseum Solingen), durch Ausstellungen (20.Kunst & Antiquitätenmesse Hannover, Kunstauktionshaus van Ham/Overstolzengesellschaft Köln, Kunstgewerbemuseum Berlin) und durch Leihgaben aus seiner Sammlung (Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Lackmuseum Münster, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Schloss Heidelberg -Ausstellung “Liselotte von der Pfalz/800 Jahre Heidelberg”, Draiflessen Collection/Brenninkmeyer Mettingen), durch diese Fülle aller seiner vielfältigen Aktivitäten ist der Autor und Sammler Jochen Amme auf seinem kunsthistorischen Spezialgebiet der Fachwelt und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden.

Auch ganze Museumsbestände wurden von ihm begutachtet und bestimmt (Kunstgewerbemuseum Berlin, Grassi Museum Leipzig, Musée des Arts Décoratifs Paris, St.Annen Museum Lübeck, Wartburg Eisenach, Suermondt-Ludwig-Museum Aachen).

Der Autor und Sammler Jochen Amme hat sich in seinen Publikationen neben der wissenschaftlichen Bearbeitung der einzelnen Sammlungsstücke auch mit sehr unterschiedlichen Themen kunst- und kulturgeschichtlicher Art auseinandergesetzt:

Zur Entwicklungsgeschichte von Gabel und Bestecksatz
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke, Sammlung Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen 2011, S. 17ff; s.a. Jochen Amme, Historische Bestecke -Formenwandel von der Altsteinzeit bis zur Moderne, Stuttgart 2002, S. 14ff)

Zeitliche und geographische Bestimmung von Historischen Bestecken
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke, Sammlung Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen 2011, S. 27ff; s.a. Jochen Amme, Historische Bestecke -Formenwandel von der Altsteinzeit bis zur Moderne, Stuttgart 2002, S. 23ff)

Gemalte Messer als Datierungshilfe für spätmittelalterliche Messer
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke II, Supplement zu AMME 2002, Stuttgart 2007, S. 49ff)

Zwischen dem Ende der römischen Kaiserzeit und dem Ende des Hochmittelalters
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke II, Supplement zu AMME 2002, Stuttgart 2007, S. 49ff; s.a. Jochen Amme, Historische Bestecke -Formenwandel von der Altsteinzeit bis zur Moderne, Stuttgart 2002, S. 8ff, dort unter dem Stichwort “The Dark Ages”)

Die römische Kaiserzeit als Datierungsrahmen und der Übergang zum Frühmittelalter
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke II, Supplement zu AMME 2002, Stuttgart 2007, S. 21)

Stichworte zum Eisen und zur Eisenzeit
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke II, Supplement zu AMME 2002, Stuttgart 2007, S. 16)

Stichworte zur Bronze und zur Bronzezeit
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke II, Supplement zu AMME 2002, Stuttgart 2007, S. 13)

Gedanken zum Historismus
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke -Von der Altsteinzeit bis zur Moderne, Stuttgart 2002, S. 353ff)

Die Ordnung der Bestecke des Jugendstils
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke -Von der Altsteinzeit bis zur Moderne, Stuttgart 2002, S. 369ff)

Die Postmoderne:
Vom Besteck zur freien Form und eine Wiederbegegnung mit Antike, Vor-und Frühgeschichte
(s. Jochen Amme, Historische Bestecke II, Supplement zu AMME 2002, Stuttgart 2007, S. 180f)

Zwischen Kunstgenuss und Gebrauchswert: Über das Sammeln von Besteck
(Jochen Amme, In: Katalog Herrenhausen ´88, 20. Kunst & Antiquitätenmesse Hannover-Herrenhausen, 16.-24. April 1988, S. 40ff)

Gedanken zum Sammeln
(s. Jochen Amme, In: Historische Bestecke III, Stuttgart 2012, S. 12f)